1. Eine weitere Attraktivierung des Maxplatzes. Bambergs Herz muss noch mehr zum Verweilen einladen. Deshalb wollen wir eine öffentliche und barrierefreie Nutzung des Rathauserdgeschosses. Dabei wollen wir u.a. eine gastronomische Nutzung mit Außenbestuhlung schaffen (z.B. „Ratskeller“). Außerdem soll ein moderner, flacher Brunnen, der Veranstaltungen nicht behindert, den Maxplatz insbesondere im Sommer aufwerten. Im Zuge dessen sollen auch neue öffentliche Sitzgelegenheiten auf dem Maxplatz entstehen.
2. Die Wiedereinführung einer kostenlosen ersten Parkstunde in den städtischen Parkhäusern und Tiefgaragen, um insbesondere an Wochentagen zusätzliche Kunden für den Einzelhandel in der Innenstadt zu gewinnen.
3. Die Einführung eines Abend- und Nachttarifs in den städtischen Parkhäusern und Tiefgaragen.
4. Die Verlängerung der Höchstparkdauer bei oberirdischen Parkplätzen auf zwei Stunden.
5. Eine Attraktivierung der Langen Straße mit breiteren Gehsteigen zum „Flanieren“. Die Durchfahrtsmöglichkeit muss in jedem Fall erhalten bleiben! „Shared Space“ lehnen wir in der Langen Straße ab, weil dies zu Verkehrsverlagerungen, zu einer weiteren Belastung der übrigen Straßen der Innenstadt und zum Abschnüren der Lebensader für die Innenstadt führen würde.
5. Eine gezielte Werbekampagne des Stadtmarketings für den Einkaufsstandort Innenstadt, die die besonderen Qualitäten wie individuelle Beratung und die vielfältige Auswahl des inhabergeführten Einzelhandels herausstellt. Dabei sollte nicht nur der Einzelhandel in der Fußgängerzone sondern in der ganzen Innenstadt verstärkt beworben werden.
5. Die Förderung eines qualitätsvollen Mehrtages- und Tagungs-Tourismus, von dem Einzelhandel, Gastronomie und Hotelgewerbe in Bamberg deutlich mehr profitieren als vom reinen Tagestourismus. Dafür wollen wir verstärkt mit dem Landkreis zusammenarbeiten unter dem Motto „Weltkulturerbe Bamberg und Naturerlebnis Bamberger Land“. Eine “Rothenburgisierung” Bambergs lehnen wir ab.
6. Ein Modellprojekt „Innovative Lieferkonzepte“ unter Einbeziehung des autonomen Fahrens, bei dem z.B. ältere Menschen Produkte aus verschiedenen Bamberger Einzelhandelsgeschäften der Innenstadt zu sich nach Hause liefern lassen können und so länger selbstbestimmt wohnen können. Außerdem kann so die Konkurrenzfähigkeit des Einzelhandels zu Internetanbietern wie Amazon gestärkt werden.
7. Die Neugestaltung und Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes in zwei Schritten: erstens zügige Attraktivierung der östlichen Bereiche auf der Seite des ehem. Posthochhauses und gegenüber sowie des Bereiches vor dem Atrium, zweitens nach Abschluss des Bahnausbaus Attraktivierung der übrigen Bereiche und Schaffung eines Regionalen Omnibusbahnhofs.
8. Die Schaffung von Quartierstiefgaragen bzw. Parkdecks in den einzelnen Stadtvierteln rund um die Innenstadt, um die Parksituation für die Anwohner zu entspannen und die Stadtviertel aufwerten zu können. Als erstes wollen wir eine solche im Sandgebiet und im Stadtviertel rund um das Finanzamt schaffen.
9. Die weitere Durchführung von Großveranstaltungen in der Innenstadt wie das Blues- and Jazzfestival oder das Weinfest. Großveranstaltungen bringen Leben in die Stadt und steigern die Attraktivität. Dafür wollen wir einen allgemeinen Fördertopf für Innenstadtveranstaltungen schaffen, für den sich jeder Veranstalter mit einer guten Idee und einem guten Konzept bewerben kann und nicht nur Stadtmarketing.
10. Die langfristige Schaffung einer Surfwelle an der Brudermühle. Früher war die Welle am dortigen Wehr ein Anziehungspunkt für Kajakfahrer. Wir wollen diese großartige Sportmöglichkeit nach dem Vorbild der Münchener Eisbachwelle revitalisieren und eine Surfmöglichkeit mitten im Weltkulturerbe vor dem Alten Rathaus schaffen.