1. Die Fortführung der KiTa-Offensive. Dazu wollen wir einen gemeinsamen Investitionsplan mit den KiTa-Trägern vereinbaren und neben der Schaffung zusätzlicher Plätze auch die Sanierung bestehender KiTas vorantreiben. Und: Betreuungseinrichtungen müssen ihre Öffnungszeiten an die Bedürfnisse der Eltern anpassen! Außerdem wollen wir mehr Ausbildungskapazitäten für Erzieher schaffen.
2. Eine Grundüberholung aller Spielplätze in Bamberg innerhalb der nächsten 6 Jahre.
3. Eine Digitalisierungsoffensive an den Bamberger Schulen. Wir wollen eine flächendeckende Ausstattung der Schulen mit WLAN, Dokumentenkameras, digitalen Tafeln oder Beamerlösungen sowie ausreichend digitalen Endgeräten für die Schülerinnen und Schüler je nach pädagogischem Konzept der Schule. Außerdem braucht jede Schule zusätzlich einen „digitalen Hausmeister“.
4. Für die Revitalisierung und den Ausbau der Pestalozzischule in Bamberg-Ost als eigenständige Grundschule um den zu erwartenden Anstieg der Schülerzahlen in Bamberg-Ost bewältigen zu können
5. Ein zusätzliches Gymnasium in der Region Bamberg am Standort Hirschaid um die Gymnasien in der Stadt Bamberg zu entlasten und dort mehr Raum für innovative Lernformen zu schaffen
6. Eine Sanierung der Bamberger Schulen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Zwar sind einige Großprojekte wie der Neubau des Dientzenhofer-Gymnasiums angeschoben, wir brauchen aber mehr Tempo in der Umsetzung. Dies betrifft u.a. auch die Generalsanierung bzw. den Neubau der Graf-Stauffenberg-Realschule u. Wirtschaftschule, der Hugo-von-Trimberg-Schule und des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums. Außerdem wollen wir zügig die notwendigen zusätzlichen Raumkapazitäten u.a. am E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium schaffen. Bei den Bauprojekten sollen auch innovative Sportmöglichkeiten von Anfang an mitgedacht werden. Unsere Kinder verdienen attraktive Lernbedingungen ohne Wassereinbrüche an der Decke!
7. Echte Ganztagsangebote an allen Bamberger Schulen! Dafür wollen wir die benötigten Räumlichkeiten und Pädagogenstellen schaffen. Gerade bei einem längeren Aufenthalt in der Schule ist ein rhythmisierter Unterricht wichtig, bei dem Lern-, Übungs- und Freizeitphasen miteinander abwechseln. Das Ganztagsangebot muss immer ein Wahlangebot bleiben.
8. Gesundes Schulessen.
9. Eine weitere Verbesserung der Studienbedingungen an der Universität. Dazu wollen wir u.a. neben dem in Umnutzung befindlichen Alte Hallenbad das bisherige Gefängnis im Sandgebiet für Zwecke der Universität umnutzen und die auf FDP-Initiative entstandene Technologie-Allianz Oberfranken weiter ausbauen, die die Universität Bamberg insbesondere im IT-Bereich weiter stärken soll. Außerdem wollen wir zusätzlich auch international attraktive Elitestudiengänge durch einen Exzellenzverbund der oberfränkischen Hochschulen schaffen.
10. Eine stärkere Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshinter-grund. Aufgrund der demografischen Entwicklung gibt es auch in Bamberg immer mehr Kinder aus Migrantenfamilien. Sie sind eine Bereicherung für unsere Stadt, brauchen aber z.T. mehr gezielte Förder- und Unterstützungsmaßnahmen, namentlich in Form bedarfsgerechter Leistungen im Bereich der Jugendsozialarbeit an Schulen, die ggf. durch zusätzliches Fachpersonal (Stellen für Sozialpädagogen) sicherzustellen sind. Wir wollen Chancengleichheit für alle schaffen!
11. Aktives Engagement der Stadt beim Thema Deradikalisierung. Entsprechende kommunalpolitische Maßnahmen sollen sich gegen Extremismus in jeder Form wenden, egal ob Islamismus, Rechtsextremismus, Linksextremismus oder Antisemitismus.
12. Die stärkere gesellschaftliche Anerkennung und Gleichstellung aller Formen des Zusammenlebens mit, aber auch ohne Kinder, z.B. auch von Alleinerziehenden, nicht verheirateten Paaren, Patchworkfamilien oder gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.
13. Die Etablierung Bambergs als Vorbildstadt für Barrierefreiheit und Teilhabe in Bayern. Zu diesem Zweck wollen wir u.a. einen barrierefreien Zugang für Rollstuhlfahrer zum Rathaus auch vom Maxplatz aus, Orientierungshilfen für Blinde auf allen Straßen und in allen städtischen Einrichtungen, barrierefreie Bushaltestellen in der ganzen Stadt, Beschriftung der Haltestellen in Blindenschrift, Sprechzeiten an der Infothek des Rathauses für Gehörlose in Gebärdensprache sowie Infobroschüren und Internetseiten in einfacher Sprache.
14. Die Schaffung von Vergünstigungen für Menschen mit Behinderung, z. B. bei der Nutzung der Stadtbusse oder des Hainbades.
15. Die Unterstützung Bamberger sozialer Projekte für Gleichberechtigung aller Geschlechter und für die Akzeptanz des Lebensentwurfs eines jeden Menschen